Vom Ortsplatz Inzersdorf ausgehend führt diese Runde am alten Kirchenweg zur 1000-jährigen Eiche, über Güterwege zur Mosteschenke Eisterer und über Poxleiten retour zum Ausgangspunkt.
Wanderweg: K11
Wegbeschreibung:
Wegbeschreibung: Für stille Beobachter, Kunstkenner und Wanderhungrige ist es möglich, auf diesem ebenen Streckenabschnitt zwischen Inzersdorf und Schlierbach die reizvolle Kombination von Natur, Kultur und Gastlichkeit kennen zu lernen. Sehenswürdigkeiten wie die »Inzersdorfer Madonna« (1430) in der Marienkirche Inzersdorf, das Naturdenkmal »1000-jährige Eiche« auf halber Wegstrecke in der Haselböckau und das Zisterzienserstift mit der barocken Stiftskirche, dem Bernardisaal und der Stiftsbibliothek laden zu dieser Wanderung ein.
Gutbürgerliche Küche, saisonale u. regionale Produkte.
Das vielfältige Gemüse ist freitags von 9:00 bis 12:30 Uhr am Frischemarkt in Kirchdorf am Redtenbacherplatz erhältlich.
Um 1700 wird in der Pfarrchronik von einem fortschreitenden Verfall einer Kirche berichtet, welche damals dem hl. Nikolaus geweiht war. Als Standort wird der Weyerhof angenommen, weitere Daten sind nicht bekannt. Im heutigen Ortszentrum befand sich seit 1927 eine kleine Filialkirche. Diese frühere Kirche war ein zum Gotteshaus umgebauter Schmiedestadel, also eine Art ehemalige Scheune.
Der Spatenstich zum jetzigen Sakralbau erfolgte am 8. April 1974 durch Abt Othmar Rauscher und Bürgermeister Josef Tretter. Die Kriegerdenkmalweihe und die Gockenweihe erfolgten am 27. Oktober 1974. Die Übertragung der Madonna aus dem Altbau und den ersten Gottesdienst feierte man zum 24. Dezember 1974.
Im August 2015 wurde das 40-Jahr-Jubiläum der Kirchweihe feierlich begangen.
Die Marienkirche ist im Stil der 1970er Jahre eher einfach gehalten. Der Kirchturm beinhaltet drei Glocken. Im Kircheninneren wird der Volksaltar von einer kleinen Orgel auf der einen und von der bekannten Inzersdorfer Madonna auf der anderen Seite flankiert.
Die aus dem 13. Jahrhundert stammende gotische Madonna und eine Holzfigur des heiligen Sebastian, datiert auf das 3. Viertel des 17. Jahrhunderts, wurden vom alten Kirchengebäude übernommen.
Inzersdorfer Madonna
Die Inzersdorfer Madonnenstatue wurde rund um das Jahr 1430 geschaffen, ihr ursprünglicher Standort ist nicht bekannt. Nachweislich ist sie erst seit 1917 im Ort, eine kleine Bauernkapelle diente ihr als Unterstand. Ihr künstlerischer Wert wurde jedoch erst ab 1927 erkannt, als sie einen Platz in der Vorgängerkirche zur heutigen Marienkirche fand und dadurch allgemeines Interesse weckte.
Heute gilt die Statue als Werk des Meisters von Seeon (ein Notname für einen berühmten, namentlich nicht bekannten Bildhauer des 15. Jahrhunderts). Die gotische Madonna wurde im 18. Jahrhundert im Stil des Barocks verändert. Für die Jahre 1938 und 1955 sind Restaurierungen belegt. Die Holzstatue zeigt die Muttergottes mit Jesukind im Arm.
Tipp: Ganzjährig wird ein Bauernbuffet - ab 10 Personen - auch gerne zur Abholung zubereitet.
Gerne können Sie gegen Voranmeldung private Feiern, Sitzungen und Besprechungen bei uns abhalten.
Autobusse sind mit Voranmeldung herzlich willkommen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Anreise mit der Pyhrnbahn, Haltestellen gibt es in Schlierbach, Kirchdorf/Krems und Micheldorf
Details unter www.ooevv.at
Anreise mit dem PKW:
Von Wien/Salzburg/Linz: A1 Autobahnausfahrt Sattledt > A9 Autobahnausfahrt Inzersdorf > ins Kremstal
Von Passau: A8 Passau > Wels > A9 Autobahnausfahrt Inzserdorf > ins Kremstal
Von Graz: A9 Pyhrnautobahn > Abfahrt Klaus > ins Kremstal
Parken
Inzersdorf/Parkplatz im Ortszentrum
ParkenFür Informationen beim Kontakt anfragen.