Rundweg mit Ausblick auf die schöne Kulisse des Oberen Kremstales
Über die Groißbachstraße geht es zum Brandlsteg, zum Wegkreuz »Gradn« und ab dem Gehöft »Steibl« leicht bergauf zum höchsten Punkt und über den Ortsteil Lauterbach und die alte Ortszufahrt entlang der Uferzone des Kremsflusses im Ortsteil Krems retour zum Ausgangspunkt.
Wanderweg: K13
Wegbeschreibung:Vom Ort aus geht es über die Groißbachstraße bis zum Brandlsteg, der das kleine Gerinne des Fischbaches überquert, und über den Wiesenweg bis zum Wegkreuz »Gradn«. Ab dem Gehöft »Steibl«, neben der Lauterbacher Straße, steigt der Weg leicht bergauf zum höchsten Punkt, dem landwirtschaftlichen Anwesen »Nitzllehen«.
Mit Blick auf die schöne Kulisse des Oberen Kremstales geht es bergab bis zur Lauterbacher Straße, von wo es nur mehr wenige Schritte bis zum Ortsteil Lauterbach sind. Der Rückweg führt über die alte Ortszufahrt Richtung Osten bis zur Kremsbrücke und nach einer Linkswendung entlang der Uferzone des Kremsflusses in den Ortsteil Krems.
Inzersdorf erreicht man über den Zubringer der Union-Sportanlage. Ab dem Gasthaus Haslinger benötigen Sie noch 30 Minuten bis zum Ausgangspunkt.
Parkplätze beim Haus vorhanden
In einer kleinen, ruhigen Ortschaft, 2 km von Kirchdorf und 7 km von Schlierbach entfernt gelegen.
Selbstanreise mit dem Auto möglich. Parkplätze vorhanden.
Gutbürgerliche Küche, saisonale u. regionale Produkte.
Das vielfältige Gemüse ist freitags von 9:00 bis 12:30 Uhr am Frischemarkt in Kirchdorf am Redtenbacherplatz erhältlich.
Um 1700 wird in der Pfarrchronik von einem fortschreitenden Verfall einer Kirche berichtet, welche damals dem hl. Nikolaus geweiht war. Als Standort wird der Weyerhof angenommen, weitere Daten sind nicht bekannt. Im heutigen Ortszentrum befand sich seit 1927 eine kleine Filialkirche. Diese frühere Kirche war ein zum Gotteshaus umgebauter Schmiedestadel, also eine Art ehemalige Scheune.
Der Spatenstich zum jetzigen Sakralbau erfolgte am 8. April 1974 durch Abt Othmar Rauscher und Bürgermeister Josef Tretter. Die Kriegerdenkmalweihe und die Gockenweihe erfolgten am 27. Oktober 1974. Die Übertragung der Madonna aus dem Altbau und den ersten Gottesdienst feierte man zum 24. Dezember 1974.
Im August 2015 wurde das 40-Jahr-Jubiläum der Kirchweihe feierlich begangen.
Die Marienkirche ist im Stil der 1970er Jahre eher einfach gehalten. Der Kirchturm beinhaltet drei Glocken. Im Kircheninneren wird der Volksaltar von einer kleinen Orgel auf der einen und von der bekannten Inzersdorfer Madonna auf der anderen Seite flankiert.
Die aus dem 13. Jahrhundert stammende gotische Madonna und eine Holzfigur des heiligen Sebastian, datiert auf das 3. Viertel des 17. Jahrhunderts, wurden vom alten Kirchengebäude übernommen.
Inzersdorfer Madonna
Die Inzersdorfer Madonnenstatue wurde rund um das Jahr 1430 geschaffen, ihr ursprünglicher Standort ist nicht bekannt. Nachweislich ist sie erst seit 1917 im Ort, eine kleine Bauernkapelle diente ihr als Unterstand. Ihr künstlerischer Wert wurde jedoch erst ab 1927 erkannt, als sie einen Platz in der Vorgängerkirche zur heutigen Marienkirche fand und dadurch allgemeines Interesse weckte.
Heute gilt die Statue als Werk des Meisters von Seeon (ein Notname für einen berühmten, namentlich nicht bekannten Bildhauer des 15. Jahrhunderts). Die gotische Madonna wurde im 18. Jahrhundert im Stil des Barocks verändert. Für die Jahre 1938 und 1955 sind Restaurierungen belegt. Die Holzstatue zeigt die Muttergottes mit Jesukind im Arm.
Anfahrt mit dem PKW über A9 (oder B 138) nach dem Kreisverkehr in den Ort fahren und den Wegschildern Stockschützenhalle folgen.
Kremstal:
Öffentliche Verkehrsmittel:
Anreise mit der Pyhrnbahn, Haltestellen gibt es in Schlierbach, Kirchdorf/Krems und Micheldorf
Details unter www.ooevv.at
Anreise mit dem PKW:
Von Wien/Salzburg: A1 Richtung Linz > A9 Pyhrnautobahn - Abfahrt Inzersdorf
Von Linz: A9 Pyhrnautobahn - Abfahrt Inzersdorf
Von Graz: A9 Pyhrnautobahn > Abfahrt Klaus > Bundesstraße B 138
Parken
Inzersdorf/Parkplatz im Ortszentrum
Für Informationen beim Kontakt anfragen.