Besonders an heißen Sommertagen genießt man die wohltuende Kühle im Hintergebirge. Der Weg führt parallel zu den UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwäldern.
Vorbei an der Maieralm erreichst du die spektakuläre Große Klause. Bei der urigen Klaushütte lohnt sich eine Rast, bevor es vorbei an der Luchsstatue zum beeindruckenden Schleierfall weitergeht.
Über Weißwasser führt der Weg nach Unterlaussa mit Anschluss zum Nationalpark Kalkalpen Radweg (R31) und Ennsradweg (R7).
Wegbeschreibung:Nach ca. 1 1/4 Stunden Fahrzeit sind wir beim einst bedeutendsten Triftbauwerk im Hintergebirge angelangt. Die Große Klause ist die älteste Klause im Hintergebirge. Für die Triftstrecke von 11,6 Kilometern bis zum Schallauer-Rechen in Reichraming brauchte das Holz eine Stunde. Zwischen den zwei Tunnels kannst du an einem nachgebauten Stück Triftsteig zur Klamm absteigen.
Nun trennen uns nur noch wenige Meter von der Klaushütte. 1758 erbaut diente sie den Holzknechten als Unterkunft. Heute ist sie eine ÖBf-Versorgungsstation für durstige und hungrige Radfahrer und Wanderer. Die Klaushütte ist von 1. Mai bis Mitte Oktober (je nach Witterung) geöffnet. Öffnungszeiten findest du hier.
Wir radeln zwischen Bärenmauer und Teufelsgraben den Großen Bach entlang, an der Keixen vorbei, bis wir zum Eingang der Großen Schlucht kommen. Zur Rast finden wir hier am Annerlsteg eine kleine Hütte.
Tipp! Hier am Annerlsteg kann man in den Triftsteig einsteigen.
Unser Radweg führt uns nun durch einige längere Tunnels der ehemaligen Waldbahn. Bei Kilometer 20 triffst man auf den Schleierfall (Wasserfall), hier fällt der Hochlachtbach zum Schwarzen Bach ab. Wir radeln weiter bis nach Weißwasser. Hier entstand für den Bauxit-Bergbau im Gebiet Blaberg, Prefing und Schwarza eine größere Ansiedlung für Arbeiter. Ab Weißwasser geht es weiter zur Mooshöhe. Hier angelangt bietet die Jausenstation Gelegenheit zur gemütlichen Rast. Ab jetzt geht es bergab in die Unterlaussa. Hier finden Sie den Anschluss zum R31 Nationalpark-Kalkalpenradweg oder R7 Ennstalradweg.
Bitte beachte: Das Radfahren und Mountainbiken im Nationalpark Gebiet ist in der Zeit von 15. April bis 31. Oktober 2 Stunden nach Sonnenaufgang bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang erlaubt! Einige Radwege sind gleichzeitig als Wanderwege oder Reitwege ausgewiesen. Rechne immer mit entgegenkommenden Wanderern oder Reitern!
Tipp des Autors:Unsere Empfehlung: Bereite dich gut vor und lade dir die GPX-Daten vorab auf dein Navigationsgerät. Packe ausreichend Proviant ein, denn Einkehrmöglichkeiten sind begrenzt. Gute Radbeleuchtung ist für die Tunneldurchfahrten Pflicht!
Sicherheitshinweise:Unverzichtbar: Leistungsstarke Fahrradbeleuchtung für die elf Tunneldurchfahrten und Helm!
Packliste: Ausreichend Wasser und Proviant (Einkehrmöglichkeiten sind begrenzt), Flickzeug, Luftpumpe, Multitool sowie wetterfeste Kleidung. Tipp: Lade dir vorab die GPX-Daten herunter, der Handyempfang im Hintergebirge ist nicht überall garantiert. Die Route ist beschildert.
Weitere Infos und Links:
Die Arena Schallau in Reichraming ist ein Natur- und Erlebnispark auf mehr als 4 000 m2 Fläche. Gäste genießen die Natur und erleben Abenteuer – im Klettergarten, beim Beachvolleyball, im Gebirgswasser des Reichramingbaches und bei einem Abend am Lagerfeuer.
Für E-Bikes und mehrspurige Elektrofahrzeuge steht eine E-Tankstelle bereit. Schulungsräume ermöglichen Unterricht, Workshops und Veranstaltungen für bis zu 30 Personen.
Fußball und Formel 1 Rennen werden bei uns übertragen.
In unserer Bäckerei, Konditorei und Café verbinden wir Tradition, Handwerk und puren Genuss. Jedes unserer Produkte entsteht mit Sorgfalt, Zeit und besten Zutaten - vom herzhaften Ennstaler Sauerteigbrot nach Urgroßvaters Rezept bis zu feinen Mehlspeisen, die jede Kaffeepause versüßen. Österreichs Back- und Mehlspeiskultur ist weltberühmt und wir pflegen diese Tradition mit Liebe und Hingabe. Ob Sie nur auf einen Kaffee vorbeischauen oder sich eine gemütliche Pause gönnen - wir sind für Sie da. Genießen Sie den Augenblick - mit einem Stück Lebensfreude aus unserer Backstube.
Unsere Snacks, Mehlspeisen sowie Brot und Gebäck werden mit viel Leidenschaft in unserer Zentrale in Ternberg hergestellt und täglich frisch geliefert.
Sonderausstellung im Obergeschoß:
Oldtimermotorräder aus der Region Nach der äußerst erfolgreichen Vorgängersonderausstellung, „Funde Erzählen“, des National-park Kalkalpen, konnte das „Bergbau und Heimatmuseum-Knappenhaus Unterlaussa“ eine neue sensationelle Ausstellung gestalten. Oldtimermotorräder aus der Region, scheint im ersten Moment nicht unbedingt zum Thema eines Bergbau und Heimatmuseums zu passen, jedoch am zweiten Blick zeigt diese Sonderschau eine enge Verbindung zur Region. Alle Motorräder waren in ihrer Laufzeit im Besitz von unter-laussinger Bewohner. So kehren diese Maschinen, zumindest für eine kurze Zeit, wieder in ihre alte Heimat zurück. Der Motorradsammler Christian Michtner aus Admont hat diese Schmankerl in jahrelanger Sammlerleidenschaft zusammengetragen und er zeigt sie erstmals in der Öffentlichkeit. Puch, KTM, Horex, Dukati und andere Marken nennen sich die Maschinen, die zu bewundern sind. Als Ergänzung stellt Michtner auch einen Teil seiner Radiosammlung zur Verfügung. Diese Radios aus alten Zeiten begleiten die Straßenoldies in gebührender Form.
Sonderausstellung im Untergeschoß:
Unterlaussa in Wort, Bild und Ton Unterlaussa gehört zur Gemeinde Weyer. Die Rotten Kessel, Platzl, Hausbauernhöhe, Sonndorf, Dörfl, Mooshöhe, Weißwasser, Oberlaussa und Hengstpass liegen entlang des Laussabaches. Insgesamt sechs Hammerwerke im Tal verarbeiteten bis 1872 das Roheisen, welches vom Steirischen Erzberg auf Flößen bis zur Mündung des Laussabaches auf der Enns transportiert wurden. Einzelne Hammerwerke waren bis ins 20 Jahrhundert hinein in Betrieb. Aber auch zahlreiche andere Wirtschaftszweige wie die Holzwirtschaft, zahlreiche Handwerksbetriebe und die Landwirtschaft waren wesentlicher Bestandteil der Geschichte im Laussatal. Dieses Alltagsleben und vieles mehr zeigt die neu geschaffene Ausstellung im Untergeschoss des Knappenhaus. Ein Teil der Ausstellung ist dem großen Unterlaussinger, OSR Direktor Kurt Redl gewidmet. Er war ein tragender Teil des gesellschaftlichen Lebens im Ort. Redl war Gründer der bundeslandübergreifenden Lawinenkommission, des Kultur und Sportvereines Unterlaussa, er war Leiter einer Expedition nach Spitzbergen, Initiator des Hochsurliftes und er führte Schulskikurse für die Volksschulkinder in Unterlaussa ein. Ein Schüler Redls, der österreichische Skitrainer Karl Frehsner, eroberte unter dem von Redl ausgegebenen Motto, „nur der Wille zählt“, die Skiwelt. Zahlreiche gesellschaftliche Highlights aus 3 Jahrzehnten sind per Video auf einen Groß TV abrufbar.
Virtuelles Weißwasser
Die Außenstelle des Knappenhaus Unterlaussa im Reichraminger Hintergebirge Mittels Augmented Reality wird die in den 1960er Jahren geschliffene, heute historisch bedeutsame Bergbausiedlung Weißwasser im Reichraminger Hintergebirge (Nationalpark Kalkalpen) virtuell wieder sicht und erlebbar. Dies geschieht mittels Augmented Reality*(AR) über die Ausgabe per APP am Handy/Tablet. Auf eine Länge von rund 800 Meter wandern die Besucher entlang des Hintergebirgsradweges und sie erleben am Display ihres Handy oder Tablet links und rechts die Häuser und Baracken, die Seilbahnstation mit der dazugehörigen Materialseilbahn sowie die infrastrukturellen Einrichtungen der Siedlung wie Schlosserei, Tischlerei, Sägewerk und Feuerwehrgarage. Infos zu den jeweiligen Objekten können natürlich am Display abgerufen werden. Bitte die App vor dem Besuch in Weißwasser herunterladen, da vor Ort kein Handyempfang besteht. Den Link zur App findet man auf der Homepage des Knappenhaus Unterlaussa (www.knappenhausunterlaussa.com) oder im App-Store unter Weißwasser AR. Eine ios Version folgt.
Das Erdgeschoß ist barrierefrei, das Obergeschoß ist über eine Treppe erreichbar.
„Virtuelles Weißwasser - Die Neuentdeckung der Bergbausiedlung im Reichraminger Hintergebirge“
Mittels Augmented Reality (AR) wird die ehemalige Bergbausiedlung Weißwasser im Reichraminger Hintergebirge (Nationalpark Kalkalpen) virtuell wieder sicht- und erlebbar. Ermöglicht wird dies per APP am eigenen Handy oder Tablet. Auf eine Länge von rund 800 Meter sieht die Besucher am Display seines Handys oder Tablet die Baracken, die Seilbahnstation sowie Schlosserei, Tischlerei, Sägewerk und Feuerwehrgarage und vieles mehr in realitätsnaher Form. Den Downloadlink zur App finden sie auf der Homepage des „Knappenhaus Unterlaussa“ oder im Appstore unter „WeißwasserAR“
=> Da vor Ort KEIN Handyempfang möglich ist, ist es unbedingt erforderlich, dass die App VORHER auf das Smartphone/Tablet geladen wird <=
Wo einst die Waldbahn Holz brachte, thront heute das Ortbauerngut, ein historischer Vierkanthof mit herrlichem Blick auf Hintergebirge und Schieferstein. Seit 1980 in Familienbesitz, wurde es mit viel Liebe zum gemütlichen Landgasthof umgebaut.
Direkt am Ennsradweg gelegen, ist es der ideale Ort für eine gemütliche Einkehr nach einer Wanderung oder Radtour. Lassen Sie sich mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen und genießen Sie die besondere Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Gasthofes.
Spezialitäten:
leichte Sommermenüs
Spezialitätenwochen
Kinderspielplatz
Zahlreiche Wanderwege führen direkt vom Ortbauergut in die umliegende Bergwelt, darunter der beliebte Aufstieg zur Hohen Dirn.
Wenn einmal die Luft ausgeht oder nicht mehr alles rund läuft, schafft der ÖAMTC Fahrrad-Stützpunkt Abhilfe.
Es handelt sich dabei um 1,4 Meter hohe Service-Stationen, die mit einer Aufhängevorrichtung für Fahrräder, einer Luftpumpe sowie Handwerkzeugen wie Schraubenzieher, Inbus- und Schraubenschlüssel etc. ausgestattet sind und an denen kleinere Gebrechen am Fahrrad bequem und kostenlos selbst behoben werden können.
Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1896 bis 1897 nach Plänen des Linzer Dombaumeisters Matthäus Schlager im neuromanischen Stil errichtet und ist dem hl. Franz von Sales geweiht. Der Glockenturm wurde erst 1936 angebaut.
Die "Wallerhütte", in der das Holzknecht Museum Reichraming untergebracht ist, war einst der Punkt allabendlicher Einkehr und in den Wintermonaten zweite Heimat der Holzknechte. Ihre Lebens- und Arbeitsweise im 19. und 20. Jahrhundert wird in der Schau anhand von Werkzeugen, Modellen und Bildmaterial dokumentiert.
Im Obergeschoß des Museums bereichern historisch wertvolle Messingobjekte sowie das beeindruckende Modell der Messingfabrik Reichraming die Ausstellung des Museums.
Im Außenglände des Museums wurde ein kunstvoller Bienenstand errichtet, der Einblick in die von vielen Holzknechten betriebene Imkerei bieten soll.
Auch hat man hier die Möglichkeit original Holzknechtnock´n zu verkosten.
Zur Zeit des Bergbaubetriebes lebten hier knapp 1000 Arbeiter mit ihren Familien.
Ermöglich wird dieses „Sichtbarmachen“ der nicht mehr existenten Siedlung über die Ausgabe per APP am eigenen Handy oder Tablet.
Auf eine Länge von rund 800 Meter entlang des Hintergebirgsradweges, sieht die Besucher am Display seines Handys oder Tablet links und rechts die Häuser und Baracken, die Seilbahnstation mit der dazugehörigen Materialseilbahn sowie die infrastrukturellen Einrichtungen der vergangenen Siedlung wie Schlosserei, Tischlerei, Sägewerk und Feuerwehrgarage in realitätsnaher Form. Infos zu den jeweiligen Gebäuden können am Display mittels Klick abgerufen werden.
Dieses Projekt soll nicht nur für den Museumsbetrieb des Knappenhaus Unterlaussa ein Zusatzangebot darstellen, sondern es hat wegen seines Alleinstellungsmerkmals das Potential, ein beliebter Besuchermagnet in der Region Nationalpark Kalkalpen/Eisenwurzen zu werden. Damit wird auch der regionale Tourismus nachhaltig belebt.
Parken
Bahnhof Reichraming, Anzenbach Reichraming (gebührenpflichtig)
Für Informationen beim Kontakt anfragen.