Der angelegte Rundweg lädt zu einem entspannten Spaziergang ein. Er bietet nicht nur wunderschöne Ausblicke auf Losenstein, sondern hält auch zahlreiche Stationen zum Lesen, Staunen und Innehalten bereit. Entlang des Weges finden sich informative Texte und bequeme Bänke, die zum Verweilen einladen. Der Startpunkt befindet sich beim Tennisplatz Losenstein (Großauweg 5). Dort sind ausreichend Parkplätze vorhanden.
Die F.X. Blasl Runde ist der ideale Spazierweg für alle, die Natur, Kultur und Geschichte miteinander verbinden möchten. Auf gemütlichen Wegen geht es in Losenstein, begleitet von herrlichen Ausblicken ins Ennstal, spannenden Texttafeln und zahlreichen kleinen Stationen, die zum Innehalten und Staunen einladen. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden zum Verschnaufen ein – perfekt für Familien und alle, die es entspannt angehen möchten.
Der Rundweg ist dem Pfarrer Franz Xaver Blasl (1890–1971) gewidmet. Er war nicht nur Seelsorger, sondern auch leidenschaftlicher Komponist und Heimatdichter. Mit mehr als 3.000 Gedichten, von denen viele seiner Heimat gewidmet sind, hat er einen wichtigen Beitrag zur regionalen Kulturgeschichte hinterlassen.
Die F.X. Blasl Runde macht seine Geschichte erlebbar und verbindet sie mit der Schönheit der Landschaft. So wird ein einfacher Spaziergang zu einer kleinen Entdeckungsreise – mit Momenten zum Nachdenken, Schmunzeln und Seele baumeln lassen.
Wegbeschreibung:Die F.X. Blasl Runde ist ein leichter, etwa 1,6 km langer Rundweg rund um Losenstein, ideal für einen entspannten Spaziergang mit der ganzen Familie. Der Startpunkt ist beim Tennisplatz Losenstein (Großauweg 5), wo ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Von hier geht es auf überwiegend ebenen, familienfreundlichen Abschnitten mit nur rund 45 m Auf- und Abstieg durch die Umgebung der Marktgemeinde – eine perfekte Kurzstrecke für Genießer und Kulturfreunde.
Tipp des Autors:Die F.X. Blasl Runde eignet sich ideal für eine umweltfreundliche Anreise. Vor Ort gibt es einen Radabstellplatz sowie eine Lademöglichkeit für E-Bikes, somit perfekt, um mit dem Rad zum Startpunkt zu kommen und anschließend die Runde zu Fuß zu genießen.
Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Einstieg bequem erreichbar: Der Bahnhof Losenstein liegt nur rund 5 Gehminuten vom Start entfernt.
Weitere Services:
Öffentliche Verkehrsmittel:
Die Ennstalbahn verläuft zwischen Linz und Weißenbach-St. Gallen. Details unter www.ooevv.at
Bahnhöfe befinden sich in Ternberg, Trattenbach, Losenstein, Reichraming, Großraming, Küpfern, Kastenreith, Kleinreifling und Weißenbach-St. Gallen.
Anreise mit dem PKW:
Von Salzburg/Linz: A1 Autobahnausfahrt Enns-Steyr > B115 ins Ennstal
Von Wien: A1 Autobahnausfahrt Haag > B42 > B122 > B115 ins Ennstal
Von Passau: A8 Passau > Wels > A1 bis Autobahnausfahrt Enns-Steyr > B115 ins Ennstal
Von Graz: A9 Pyhrnautobahn > Autobahnausfahrt Klaus > Grünburg > ins Ennstal
Das Gasthaus verwöhnt Sie mit schmackhafter, regionaler Küche, hausgemachten Mehlspeisen und einer Auswahl an vegetarischen Gerichten. In den gemütlichen Stüberln, auf der Sonnenterrasse oder im schattigen Gastgarten lässt es sich wunderbar entspannen, während die Kinder auf dem großen Spielplatz toben. Direkt am Ennsradweg gelegen, sind wir idealer Ausgangspunkt für Mountainbiketouren und zertifizierter Bett&Bike-Partner.
Ausstattung:
18 Komfortzimmer, Familienzimmer, Wellness mit Sauna, Dampfbad und Infrarot, Liegewiese mit Pool.
Der „Blasibrunn“ Die wohl bekannteste Kapelle Losensteins ist jene am „Blasibrunn“ mit der gütig-besorgten, etwas traurigen Madonna, die ihr Kind in den Armen hält. Auch Anton Schosser fand dort seinen Trost.
Schon seit Jahrhunderten war das frisch sprudelnde Brünnlein an der Eisenstraße, früher eher ein schmaler Saumpfad, Erfrischung für die Reisenden, wenn sie hier am Fuß des Schererbichls kurze Rast hielten. Quellen sind sehr häufig Orte uralter kultischer Verehrung von Gottheiten. In christlicher Zeit wurde am Blasibrunn eine Kreuzsäule angebracht. In der Zeit der Reformation, etwa um 1550, ist das Kreuz möglicherweise abgekommen, aber spätestens 1687 stand es schon wieder da und ein Opferstock dabei, „mit 14 Gulden Inhalt beim hl. Blasibrunnstock“, für diese Zeit eine ganz schöne Summe, die für die große Verehrung des Kirchenpatrons spricht.
Pater Antonius Nöstlang ließ irgendwann zwischen 1725 und 1748 die Kapelle errichten.
„Vor aller Zeit stand da ein Kreuz mit hölzernem Geländer; das Kreuz wurde nach Arzberg gebracht, und die Frauenkapelle auf Losensteinleitnerischem Gründe erbaut.“ 1772 wurde der Opferstock im Blasibrunn von einem durchziehenden Soldaten erbrochen. Die Muttergottesstatue kam vielleicht aus dem Kloster Garsten. Wie eine Untersuchung während der Renovierung im Jahr 1950 ergab, stammt sie aus gotischer Zeit. Die Barockkleidung ist gut erhalten. Der Sage nach soll das Bild auf der Enns angeschwemmt worden sein.
Die vorbeifahrenden Flößeer nahmen bei der Kapelle die Hüte ab, die Menschen opferten und hofften auf die Fürbitte Mariens, aber auch auf das heilende Wasser, das für Augen- und Halsleiden gut war. Die Kapelle vermengt also die Andacht zum heiligen Blasius, die ursprünglich da war, mit der Marienverehrung im 17. Jahrhundert, wiesen auf die Heilkraft der Quelle für Halsleiden hin.
Auch für die Augen dient die Quelle. Eine Sage berichtet, dass eine Bäuerin ihre Magd nach dem Blasibrunn geschickt habe, um ein heilendes Wasser für kranke Augen. Aber die Magd hat anderes Wasser aus der Enns oder aus einem Brunnen genommen und ist zur Strafe für diesen Betrug blind geworden. Durchziehende Soldaten und Reisende machten den Blasibrunn bekannt, sodass sogar die 1945 durch Losenstein fahrenden Ungarn ihn erwähnten.
Ein Gutachten der Gemeinde Losenstein ergab als Wasserprobe gewöhnliches Wasser mit Spuren von Jod und von wechselnder Ergiebigkeit. In den Jahren 1977 und 1978 wurde die Kapelle erneuert und am 15. Juli 1978 wiedereröffnet und eingeweiht. Durch den Ausbau der Bundestraße in den Achtziger Jahren veränderte sich erneut der Charakter der Umgebung des Blasibrunn. So liegt die Kapelle heute etwas erhöht über dem Straßenniveau, davor plätschert jetzt wieder ein Brünnlein mit dem ausgezeichneten Wasser.
Der zweijochige Chor hat einen 5/8-Schluss und ein Kreuzrippengewölbe. Er ist durch halbrunde Dienste und abgetreppte Streben gegliedert. Im Chor befinden sich vier gotische Glasfenster, die die „Dornenkrönung“, die „Kreuzigung Christi“, „Christi Himmelfahrt“ sowie den „heiligen Oswald“ zeigen. Die Fenster entstanden um 1400. Am Chorgewölbe haben sich gotische Fresken von 1380 erhalten, die Symbole der Evangelisten, Propheten sowie Rankenwerk darstellen. Die Fresken wurden um 1905 restauriert, im Jahr 1951 erfolgte der Versuch einer Entfernung der Übermalungen.
Das dreijochige Langhaus ist einschiffig und flachhängekuppelgewölbt. Der gotische Kirchturm steht im südlichen Chorwinkel. Die Schallfenster sind gotisch und der Turm ist mit einem Keildach gedeckt. Das Südportal und der Turmeingang sind ebenfalls gotisch. Der Volksaltar (1974) und das Bronzetor (1977) wurden nach Entwürfen des Linzer Bildhauers Peter Dimmel errichtet.
In der Sakristei wurde 1951 ein gotisches Fresko aus der Zeit um 1400 entdeckt. Die Darstellung der Kreuzigung Christi und des Erzengels Michael wurden 1952 restauriert.
Der Hochaltar wurde 1691 bis 1693 errichtet. Das Hochaltarbild wurde von Johann Karl von Reslfeld im Jahr 1691 gemalt. Der Tabernakel sowie die Ornamente wurden um 1775 im Stil des Rokoko geschaffen. Die barocke Kanzel entstand ebenfalls um 1775. Die Seitenaltäre sind im neobarocken Stil gehalten.
In der Taufkapelle steht ein Taufstein von 1662 sowie eine Figurengruppe der heiligen Anna aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Glocke wurde um 1340 gegossen.
Die Kirche steht unter Denkmalschutz.
Öffentliche Verkehrsmittel
Die F.X. Blasl Runde startet in der Nähe vom Bahnhof Losenstein und ist somit ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von Linz fährt stündlich ein Regionalzug ins Ennstal, die Fahrzeit beträgt ca. 1 Stunde. Auch von Steyr gibt es regelmäßige Direktverbindungen nach Losenstein – perfekt für eine entspannte und umweltfreundliche Anreise.
Parkmöglichkeit etweder beim Bahnhof Losenstein und Tennsiplatz Losenstein
Für Informationen beim Kontakt anfragen.