Rundwanderung von Losenstein über den Mostbrunnen und das Lichterkreuz.
Eine Runde die von vom Hallenbad Losenstein überwiegend auf Wiesen- und Forstwegen führt. Unterwegs laden Ausblicke auf Losenstein und die Burg, die sanfte Hügellandschaft und die Berge des Hintergebirges zum Verweilen ein.
Wegbeschreibung:Nach kurzer Gehzeit erreicht man einen weiteren Bauernhof. Von dort aus geht es einige Meter auf einer asphaltierten Straße weiter, bis beim nächsten Bauernhof links eine Forststraße bergauf abzweigt. Dieser Forststraße folgt man, vorbei an einem Sender, bis zu einem Haus kurz unterhalb des Mostbrunnens. Von hier aus beginnt der letzte Anstieg: Ein Wiesenweg führt rechts hinauf zum Lichterkreuz und zum Mostbrunnen.
Danach geht es bergab zur Fatimakapelle. Zunächst geht es über die Wiese und einen kurzen Waldweg, der schließlich wieder auf die Forststraße trifft. Dieser folgt man rechts abwärts, bis man eine Kreuzung erreicht, bei der die Forststraße nach rechts wieder nach Losenstein zurückführt. Dort kann man noch einen kurzen Abstecher zur Fatimakapelle machen. Anschließend folgt man der Forststraße bis zu einer Asphaltstraße und biegt links ab. Sie führt an mehreren Bauernhöfen und Weiden vorbei und gelangt schließlich in ein Waldstück. Am Ende des Waldes zweigt links ein Traktorweg ab, über den man den Abstieg etwas abkürzen kann. Er trifft wieder auf die Straße oberhalb des Landjugendhauses. Dieser folgt man bis zu den Treppen hinab zum Ausgangspunkt.
Tipp des Autors:Beim Hallenbad Losenstein kann man im Hallenbad Restaurant einkehren und auch noch eine Runde schwimmen.
Weitere Einkehrmöglichkeit beim Gasthaus Marxrieser.
Weitere Services:
Die Burgruine Losenstein eignet sich sehr gut für einen Familienausflug mit Kindern, da das Burggelände relativ schnell und bequem zu erreichen ist und sich das Burggelände wunderbar zum entdecken, herumtoben und spielen einlädt. Gerade die Phantasie der Kinder wird durch die alten Gemäuer, Sitznischen, versteckten Plätzen und Geschichten angeregt.
Zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie der große wiesenbedeckte Burghof mit vielen schattenspendenden alten Bäumen bieten zudem eine schöne Kulisse für ein Familienpicknick oder ein kleines Lagerfeuer (Dafür wurde auch extra eine Feuerstelle eingerichtet).
Auf den Infotafeln, welche am gesamten Burggelände verteilt sind werden die Informationen auch kindgerecht aufbereitet und laden Geschichten über die ehemaligen Losensteiner Ritter zum vor- und selber lesen ein.
Für all jene, die sich führen lassen wollen, gibt es hier den Audioguide - einfach aufs Handy laden und den Erzählungen lauschen!
Gut essen, trinken und schlafen - dafür steht der traditionsreiche Gasthof in ruhiger und sonniger Lage am Fuße der Burgruine. Nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum und dem Hallenbad entfernt, ist der Gasthof der ideale Ort zum Entspannen und Genießen.
Die gutbürgerliche Küche verwöhnt mit liebevoll zubereiteten Gerichten und der individuelle Service macht den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.
Der schöne Gastgarten mit Blick auf die umliegende Bergwelt lädt zum Verweilen ein. Hier kann man die Seele baumeln lassen.
Der „Blasibrunn“ Die wohl bekannteste Kapelle Losensteins ist jene am „Blasibrunn“ mit der gütig-besorgten, etwas traurigen Madonna, die ihr Kind in den Armen hält. Auch Anton Schosser fand dort seinen Trost.
Schon seit Jahrhunderten war das frisch sprudelnde Brünnlein an der Eisenstraße, früher eher ein schmaler Saumpfad, Erfrischung für die Reisenden, wenn sie hier am Fuß des Schererbichls kurze Rast hielten. Quellen sind sehr häufig Orte uralter kultischer Verehrung von Gottheiten. In christlicher Zeit wurde am Blasibrunn eine Kreuzsäule angebracht. In der Zeit der Reformation, etwa um 1550, ist das Kreuz möglicherweise abgekommen, aber spätestens 1687 stand es schon wieder da und ein Opferstock dabei, „mit 14 Gulden Inhalt beim hl. Blasibrunnstock“, für diese Zeit eine ganz schöne Summe, die für die große Verehrung des Kirchenpatrons spricht.
Pater Antonius Nöstlang ließ irgendwann zwischen 1725 und 1748 die Kapelle errichten.
„Vor aller Zeit stand da ein Kreuz mit hölzernem Geländer; das Kreuz wurde nach Arzberg gebracht, und die Frauenkapelle auf Losensteinleitnerischem Gründe erbaut.“ 1772 wurde der Opferstock im Blasibrunn von einem durchziehenden Soldaten erbrochen. Die Muttergottesstatue kam vielleicht aus dem Kloster Garsten. Wie eine Untersuchung während der Renovierung im Jahr 1950 ergab, stammt sie aus gotischer Zeit. Die Barockkleidung ist gut erhalten. Der Sage nach soll das Bild auf der Enns angeschwemmt worden sein.
Die vorbeifahrenden Flößeer nahmen bei der Kapelle die Hüte ab, die Menschen opferten und hofften auf die Fürbitte Mariens, aber auch auf das heilende Wasser, das für Augen- und Halsleiden gut war. Die Kapelle vermengt also die Andacht zum heiligen Blasius, die ursprünglich da war, mit der Marienverehrung im 17. Jahrhundert, wiesen auf die Heilkraft der Quelle für Halsleiden hin.
Auch für die Augen dient die Quelle. Eine Sage berichtet, dass eine Bäuerin ihre Magd nach dem Blasibrunn geschickt habe, um ein heilendes Wasser für kranke Augen. Aber die Magd hat anderes Wasser aus der Enns oder aus einem Brunnen genommen und ist zur Strafe für diesen Betrug blind geworden. Durchziehende Soldaten und Reisende machten den Blasibrunn bekannt, sodass sogar die 1945 durch Losenstein fahrenden Ungarn ihn erwähnten.
Ein Gutachten der Gemeinde Losenstein ergab als Wasserprobe gewöhnliches Wasser mit Spuren von Jod und von wechselnder Ergiebigkeit. In den Jahren 1977 und 1978 wurde die Kapelle erneuert und am 15. Juli 1978 wiedereröffnet und eingeweiht. Durch den Ausbau der Bundestraße in den Achtziger Jahren veränderte sich erneut der Charakter der Umgebung des Blasibrunn. So liegt die Kapelle heute etwas erhöht über dem Straßenniveau, davor plätschert jetzt wieder ein Brünnlein mit dem ausgezeichneten Wasser.
Herzlich willkommen in unserer Jugendherberge!
Hier haben wir alle wichtigen Informationen für den Aufenthalt bei uns zusammengestellt. Jeder Reiter hält weitere Details zur Ausstattung, Anreise und Zustieg sowie Touren-Vorschläge bereit.
Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben, setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Wenn Sie Aufenthalte mit Hunden planen, bitten wir Sie, dies im Vorfeld mit uns abzuklären.
Begonnen wurde mit dem Bau des Mostbrunnes im Sommer 2020, bereits im Herbst konnten Brunnen und Lichtkreuz in Betrieb genommen werden. Zur Erfrischung ist der Brunnen stets mit kühlem Most, Cider und Apfelsaft gefüllt und bietet eine atemberaubenden Ausblick.
Es gibt zwei Möglichkeiten den Brunnen zu erreichen.
1. Start bei der Fatimakapelle in Laussa und den Wegweisern "Ramlerhöhe" folgen.
2. Start beim Hallenbad in Losenstein über die Stiege und den blauen Schildern vom Sebaldusweg entlang gehen.
Die Ennstalbahn verläuft zwischen Linz und Weißenbach-St. Gallen. Details unter www.ooevv.at
Bahnhöfe befinden sich in Ternberg, Trattenbach, Losenstein, Reichraming, Großraming, Küpfern, Kastenreith, Kleinreifling und Weißenbach-St. Gallen.
Anreise mit dem PKW:
Von Salzburg/Linz: A1 Autobahnausfahrt Enns-Steyr > B115 ins Ennstal
Von Wien: A1 Autobahnausfahrt Haag > B42 > B122 > B115 ins Ennstal
Von Passau: A8 Passau > Wels > A1 bis Autobahnausfahrt Enns-Steyr > B115 ins Ennstal
Von Graz: A9 Pyhrnautobahn > Autobahnausfahrt Klaus > Grünburg > ins Ennstal
Der zweijochige Chor hat einen 5/8-Schluss und ein Kreuzrippengewölbe. Er ist durch halbrunde Dienste und abgetreppte Streben gegliedert. Im Chor befinden sich vier gotische Glasfenster, die die „Dornenkrönung“, die „Kreuzigung Christi“, „Christi Himmelfahrt“ sowie den „heiligen Oswald“ zeigen. Die Fenster entstanden um 1400. Am Chorgewölbe haben sich gotische Fresken von 1380 erhalten, die Symbole der Evangelisten, Propheten sowie Rankenwerk darstellen. Die Fresken wurden um 1905 restauriert, im Jahr 1951 erfolgte der Versuch einer Entfernung der Übermalungen.
Das dreijochige Langhaus ist einschiffig und flachhängekuppelgewölbt. Der gotische Kirchturm steht im südlichen Chorwinkel. Die Schallfenster sind gotisch und der Turm ist mit einem Keildach gedeckt. Das Südportal und der Turmeingang sind ebenfalls gotisch. Der Volksaltar (1974) und das Bronzetor (1977) wurden nach Entwürfen des Linzer Bildhauers Peter Dimmel errichtet.
In der Sakristei wurde 1951 ein gotisches Fresko aus der Zeit um 1400 entdeckt. Die Darstellung der Kreuzigung Christi und des Erzengels Michael wurden 1952 restauriert.
Der Hochaltar wurde 1691 bis 1693 errichtet. Das Hochaltarbild wurde von Johann Karl von Reslfeld im Jahr 1691 gemalt. Der Tabernakel sowie die Ornamente wurden um 1775 im Stil des Rokoko geschaffen. Die barocke Kanzel entstand ebenfalls um 1775. Die Seitenaltäre sind im neobarocken Stil gehalten.
In der Taufkapelle steht ein Taufstein von 1662 sowie eine Figurengruppe der heiligen Anna aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Glocke wurde um 1340 gegossen.
Die Kirche steht unter Denkmalschutz.
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